„Schuldistanz verhindern – (Ver)Bindungen stärken“

Am 7. Juni 2018 findet der 9. Berliner Tridem-Grundschulfachtag im Rahmen des Landesprogramms „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ im FEZ statt. Themenschwerpunkt ist Schuldistanz, mit dem Fokus darauf, wie Schule es schaffen kann (Ver)Bindungen zu Schüler*innen und Eltern zu stärken, um Schuldistanz zu verringern.

Zuletzt gab es alarmierende Aussagen dazu, wie früh Kinder und Jugendliche dem Lernort Schule fernbleiben. Während noch lange vor allem der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule als „Ausstiegsrisiko“ gesehen wurde, lässt sich nachweisen, dass Schüler und Schülerinnen bereits im Grundschulalter der Schule fern bleiben. Was kann Schule tun, um für möglichst alle Kinder Bedingungen der Teilhabe und der Zugehörigkeit zu schaffen?

Dieser Frage wird an dem Tag aus verschiedenen Perspektiven nachgegangen: Als Einstieg am Vormittag Prof. Dr. Annedore Prengel und Prof. Dr. Ulrike Becker mit einem Impulsvortrag „Pädagogische Beziehungen – ein Schlüssel zum Erfolg“. Daran anschließend in insgesamt 11 Workshops zu Themen von Intervention und Prävention, klasse Klasse, Kinderschutz, Unterstützung von psychisch und suchtbelasteten Familien, Abwertung, Ausgrenzung und Mobbing, neue Autorität und Familienklassenzimmer.

Mit dabei sind auch wir mit dem Workshop „Dazugehören – Verbindungen stärken! Präventiv und wirksam mit dem Anti-Bias-Ansatz“. Und das Besondere ist, dass wir den Workshop in Kooperation mit 2 Kolleg*innen von FiPP anbieten, die als Schulsozialarbeiter*innen ein ganz überzeugendes Konzept an ihrer Schule implementiert haben. Wir freuen uns darauf!

 

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